Disability, Accessibility und das Gender*sternchen

Wertschätzenden Kommunikation und Barrierefreiheit

Knapp zwei Jahre nach der Fachtagung »Disability Mainstreaming in der Kölner Stadtverwaltung« hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Köln beschlossen, die Kommunikation der Stadtverwaltung sukzessive geschlechterumfassender, wertschätzender und diskriminierungsfreier zu gestalten.

In einer Pressemitteilung vom 28. Januar 2021 teilt die Stadt Köln mit, dass ab dem 1. März 2021 in der Stadtverwaltung die geschlechtsumfassende Sprache genutzt werden soll. Es geht dabei einerseits um die verfassungsrechtliche Anerkennung eines dritten positiven Geschlechtseintrages mit Anpassungen des Personenstandsrechts und entsprechender Verwaltungsvorgänge. Zudem wird für die Kommunikation mit den Bürger*innen eine geschlechterumfassende Sprache eingeführt, die auch weitere sogenannte Diversity-Dimensionen (Vielfaltsmerkmale), sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität berücksichtigt. Eingeführt wird damit auch das Gendersternchen…

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»Verkehr des guten Lebens«

Neben IT- und Bildungsthemen beschäftige ich mich auch mit Stadtentwicklung und Mobilität. Im Rahmen des Zusammenschluss von mehr als 100 Kölner Umweltinitiativen, Kulturschaffende, Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen, AGORA, ist das „nachhaltige Mobilitätskonzept für Köln“ entstanden, an dem ich in den letzten Monaten mitgearbeitet habe.

Mobilitätskonzept Agora Köln
Die vollständige Fassung des Mobilitätskonzepts der Agora Köln

 

Auf verschiedenen Medien steht nun die vollständige Fassung online, als PDF und als Print-Version zur Verfügung.

In der Einleitung zum Konzept steht:

Eine alternative Mobilität ist möglich, in der nicht mehr der motorisierte Individualverkehr (MIV) den Ton angibt, sondern bei der die Nahmobilität dominiert. Wir fragen uns: Wann kommt endlich die Mobilitätswende? Wir wollen nicht länger in einer autogerechten, sondern in einer menschengerechten Stadt leben. Köln kann sich Schritt für Schritt zu einer lebenswerteren Stadt verändern, in der zukünftig die Nahmobilität den Ton angibt.

Ein Wandel ist im vollen Gange: Immer mehr Menschen benutzen das Fahrrad als Verkehrsmittel. Mittlerweile sind viele Lastenräder im Stadtraum aufgetaucht und verdeutlichen, dass auch größere Gegenstände mit der Muskelkraft transportiert werden können. Die Autobesitzquote ist rückläufig und weniger Menschen haben einen Führerschein. Das Carsharing erlebt einen Boom, der von Seiten der Stadt Köln stärker unterstützt werden muss. Trotz der Kapazitätsengpässe erlebt der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) deutliche Zuwächse, die vor allem die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) herausfordert.

Wir wünschen uns einen entschleunigten Verkehr, bei dem unsere Bürger sich nicht fürchten müssen und bei dem Kinder ohne Begleitung ihre Ziele erreichen können. Statt dessen setzt die Politik häufig auf eine Beschleunigung der Mobilität, die zu einer Verstopfung des Systems führen kann. Die zunehmende soziale Ungleichheit spiegelt sich auch im Verkehrsbereich wieder. Wir wollen eine inklusivere Verkehrspolitik, die die Gesundheit des Menschen und die Umwelt vor die Maschinerie setzt.

Mehr Infos unter http://www.agorakoeln.de/mobilitaet/

Architekturwettbewerb für die IUS entschieden

Inklusive Universitätsschule (IUS) Köln-Ehrenfeld

Mehrfach habe ich hier auf blog.df-edv.de über die Planungen der „Inklusiven Universitätsschule“ (IUS) auf dem Heliosgelände in Köln-Ehrenfeld berichtet. Nachdem der Rat der Stadt Köln im April 2014 den Bau der Schule beschlossen hat, wurde ein europaweit ausgeschriebener Architektenwettbewerb initiiert und nun, im Juni 2015 der Siegerentwurf im städtischen Realisierungswettbewerb „Grund- und Gesamtschule Helios – Inklusive Universitätsschule“ bekanntgegeben. Weiterlesen „Architekturwettbewerb für die IUS entschieden“