com2publish – 2016-01

Multimediales Lernen 7/24

Logo com2publish Die perfekte Weiterbildung für solche, die mitten im Beruf stehen, Quereinsteiger, Wissbegierige und Neulinge. Lernen Sie, wann, wo, was und so oft Sie wollen.

Die neue Ausgabe des multimedialen Lernportals auf com2publish.ch ist online. Unser Beitrag: „Microsoft Excel – Bedingte Formatierung und Office-Design“ zeigt, wie die bedingte Formatierung mit den Datenbalken in Microsoft Excel angepasst werden kann. Dabei geht es um den Maximalausschlag der Balken und die Anpassung an das Office-Design.

Weiterhin gibt es in dieser Ausgabe erneut interessante Themen wie:

„Wissen ist keine Kompetenz“

Der Corporate Learning 2.0 MOOC, kurz #CL20 stellt die Frage: „Wie gestalten wir zukünftig das Lernen in Organisationen” Es geht in erster Linie um die betriebliche Weiterbildung und die Frage, wie sich zukünftige Lernszenarien und Lernumgebungen entwickeln werden. #CL20 ist aber keine theoretisch-abgehobene Diskussion im Elfenbeinturm, sondern der MOOC wird jede Woche von einem anderen Unternehmen gestaltet. Begonnen wurde mit dem Projektes „Next Education“ bei DB Training.

Als einer der ersten Beiträge des CL20MOOC fand ein Round-Table Gespräch mit Rolf Arnold* und John Erpenbeck* zum Thema „Wissen ist keine Kompetenz“ statt. In dem 40-minütigem Gespräche geht es am Rande auch um die Erfahrungen bei der DB, aber der Focus liegt auf der grundsätzlichen Diskussion der folgenden Fragen:

  • Warum können die klassischen Weiterbildungsseminare die Anforderungen der Unternehmen an das betriebliche Lernen nicht mehr erfüllen?
  • Weshalb benötigen wir kompetenzorientierte Lernsysteme in den Unternehmen (und nicht nur dort)?
  • Kann man Kompetenzen in Seminaren lehren?
  • Ist Kompetenzentwicklung im Netz möglich?
  • Kann man Kompetenzen im Arbeitsprozess bewerten?
  • Kann man die Kompetenzentwicklung in Unternehmen managen?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich aus den innovativen Lernkonzeptionen für die Rolle der heutigen Trainer und Lernkonzept-Entwickler?
  • Wie sieht das Corporate Learning in zehn Jahren aus?

Neben den konkreten Fragen zur betrieblichen Weiterbildung, ging es  auch um die grundsätzliche Definitionen des Kompetenzbegriffs (Kompetenz = Handlungsfähigkeit in offenen Situationen). Wie werden sich zukünftige Lernumgebungen verändern – Stichwort „Social Learning“ und „Neue Medien“. Welche Rolle werden  Schule und Universität spielen, und sind die klassischen Seminare (in der Erwachsenenbildung) noch zeitgemäß.

Zwei Zitate aus dem Gespräch möchte ich hierzu anführen. Zur zukünftigen Rolle der Universitäten sagt John Erpenbeck: Vielleicht werden in der Zukunft Universitäten nur noch so existieren, wie heute Opernhäuser. Nämlich als ein schönes und begehrtes Relikt aus der Vergangenheit… Und zu Schule sagt Rolf Arnold: Schule hat auch, in einer demokratischen Gesellschaft, eine wichtige Funktion der Inklusion, der Kompensation von sozialer Ungleichheit. Eine Demokratie braucht ein institutionalisiertes Bildungswesen um Kindern – auch gerade unter Migrations- und Inklusionsgesichtspunkten einen Raum zu geben, in dem sie die Erfahrungen machen, die sie brauche um in dieser Gesellschaft zu leben. […] Was wir aber unbedingt sein lassen müssen, ist dieser Aberglaube und die Überschätzung des „Inhalts“

Alles spannende Fragen und ein spannendes Gespräch…


Moderation: Prof. Werner Sauter 

  • Rolf Arnold ist Professor für Berufs- und Erwachsenenpädagogik an der TU Kaiserlautern. Seine richtungsweisender Ansatz der „Ermöglichungsdidaktik“ und die Konzeption der „Pädagogischen Professionalisierung“ bilden eine zentrale Basis von Next Education (.
  • John Erpenbeck ist Professor für Kompetenzmanagement an der SIBE – School of International Business and Entrepreneurship – der Steinbeis Universität Berlin. In seinen Forschungsarbeiten hat er die Konzeption des Kompetenzmanagement, die sich in der beruflichen Bildung heute weitgehend durchgesetzt hat, maßgeblich mit entwickelt.

Architekturwettbewerb für die IUS entschieden

Inklusive Universitätsschule (IUS) Köln-Ehrenfeld

Mehrfach habe ich hier auf blog.df-edv.de über die Planungen der „Inklusiven Universitätsschule“ (IUS) auf dem Heliosgelände in Köln-Ehrenfeld berichtet. Nachdem der Rat der Stadt Köln im April 2014 den Bau der Schule beschlossen hat, wurde ein europaweit ausgeschriebener Architektenwettbewerb initiiert und nun, im Juni 2015 der Siegerentwurf im städtischen Realisierungswettbewerb „Grund- und Gesamtschule Helios – Inklusive Universitätsschule“ bekanntgegeben. Weiterlesen

ichMOOC Kapitel 3: Stress durch Soziale Netzwerke

Logo ichMOOCIn dem aktuellen Wochenthema „Stress durch Soziale Netzwerke – mein digitales ICH und die Gesellschaft“ geht es im #ichMOOC um Mobbing, Shitstorm und Stress durch Soziale Netzwerke. Ein provokanter Post in einem Forum, ein rasch hingeworfener Kommentar – und schon gibt es Streit im Netz. Warum kommt es im Digitalen eigentlich so leicht zu Missverständnissen? Die Expertin Maria-Christina Nimmerfroh ist Dipl.-Psychologin und Fachjournalistin für IT und Medien und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Online-Kommunikationsprozessen. Sie erläutert die Grundregeln des digitalen Dialogs und gibt Tipps, wie man möglichst stressfrei durchs Netz kommt. In diesem Zusammenhang nennen die MOOC-Beiträge gängigste Fettnäpfchen in sozialen Netzwerken und überlegen, wie ein souveräner Umgang mit Fehlern oder Angriffen aussehen kann.

Wie sich Stress in Sachen Urheberrecht vermeiden lässt, erläutert der Experte Ralph Oliver Graef, einer der profiliertesten deutschen Medienanwälte.

Und am 16.06. bin ich wieder „barkeeper“ der dritten  MOOCbar in Köln bei der VHS im KOMED. Thema  wird sein: „Spaß oder Mobbing? Diskriminierung des digitalen Ichs“. Was tun, wenn das digitale Ich im Netz angegriffen wird? Die Journalistin, Bloggerin und Podcasterin Katrin Rönicke gibt Tipps, wie man Grenzüberschreitungen erkennt und wie man sich verhalten kann, wenn das digitale Ich und andere davon betroffen sind. Es wird der Frage nachgegangen, welche Leitlinien es für digitale Zivilcourage und Fairness im Netz gibt.

ichMOOC auf mooin.oncampus.de/ichmooc

Linksammlung auf diigo.com

Zum Thema „Social-Learning“ sammel ich in einer öffentlichen Gruppe des bookmarking-Tools diigo.com Weblinks. Gerne mal reinschauen… Katja Glaeske hat nun die Initiative ergriffen und eine ichMOOC-Linksammlung auf diigo eingerichtet.

VHS ichMOOC „Mein digitales Ich“

Logo ichMOOCNach dem ersten VHS-MOOC (Massive Open Online Course) „Wecke den Riesen auf„, der sich in erster Linie an vhs-Kursleitende, -Mitarbeitende und Kooperationspartner richtete, zwei VHS-barcamps (siehe Beiträge hier auf dem Blog), dem StrickMOOC und zahlreichen VHS-talks ist am 28. Mai der größte VHS-Kurs aller Zeiten: „Mein digitales Ich“ gestartet. Organisiert von der VHS Hamburg, VHS Bremen und der Fachhochschule Lübeck zeigt der vierwöchige Online-Kurs, wie die eigene Online-Identität gestaltet und für persönliche oder berufliche Ziele genutzt werden kann. Und es zeigt auch, wie sich Lernwelten verändern und Social Learning, bzw. Lehren und Lernen 2.0 in der VHS-Welt Einzug gehalten haben.

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Nachdenklich nach dem zweiten vhsbarcamp

Karlheinz Pape, Moderator auf den vhsbarcamps plädiert für einen echten Wandel zu „Erweiterten Lernwelten“. Zitat: „Da passt das alte gutgemeinte, den richtigen Lernweg kennende Pädagogen-Verhalten nicht mehr.“

Corporate Learning - Training und Wissensmanagement

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Gerade durfte ich in Leipzig wieder das vhsbarcamp moderieren. Wieder waren gut 100 Teilgebende aus Deutschland und Österreich gekommen – trotz Streik der Lokführer. Ganz kurz vorweg: Es war ein richtig gutes BarCamp, ein hoher Aktivitätsgrad, kompetente und interessante Session-Beiträge, gute Stimmung. Zwei Drittel der Teilgebenden waren vorher schon mal auf einem BarCamp. Hier kommen die interessierten innovativen vhs-Mitarbeiter zusammen.

Bild: KhPape CC BY Bild: KhPape CC BY

„Erweiterte Lernwelten“, der Begriff prägte einige Sessions und etliche Beiträge. Klingt gut – und holt offenbar auch die ab, die ihre Präsenzveranstaltungen nur ein wenig ergänzen wollen. Seit wenigen Monaten gibt es sogar einen von vhs-Mitarbeitern gegründeten Verein gleichen Namens. Auch an dieser Stelle nochmal: Hochachtung, das ist eine Initiative von vhs-Mitarbeitern, die ihre Volkshochschulen entwickeln wollen! Und das vhsCamp15 ist jetzt schon der dritte große, nur von vhs-Mitarbeitern getriebene vhs-Entwicklungsevent. Es begann mit dem vhsMOOC, dann folgte das erste vhsbarcamp in Köln und…

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2. vhsbarcamp in Leipzig

Am 8. und 9. Mai fand das zweite vhsbarcamp in Leipzig statt. Wie schon bei der ersten (Un-) Konferenz vor einem Jahr in Köln standen die beiden Tage wieder unter dem Motto „Impulse für das Lernen 2.0″. Die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (…die natürlich auch wieder Teilgeber_innen waren) aus der BRD und Österreich diskutierten unterschiedliche Fragestellungen und Perspektiven in der Erwachsenenbildung unter dem Gesichtspunkt von „Web 2.0“ und „Online-Lernen“. Es fand ein reger Austausch über bisherige Erfahrungen, aber auch offener Fragen statt, wie sich aktuell Lernwelten verändern und damit natürlich auch Organisation, Selbstverständnis und Zielgruppen der VHS. Weiterlesen